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Tätowierte Nude-Models in beeindruckenden Fotostorys
Exklusive Akt-Aufnahmen von »Berlin Tag & Nacht«-Star Julia Jasmin Rühle aka JJ, die tätowierte Berliner Szene-Schönheit Swifty, die brünette Italienerin Indaco, die urbane Großstadt-Beauty Sabrina aus São Paulo, die süße Natalia aus Warschau, das sexy Model Maja Lee aus dem Ruhrgebiet und viele weitere hübsche tätowierte Frauen: Die neue TATTOO EROTICA ist ein Fest der besonderen Akt-Fotografie. In heißen und sinnlichen Fotostrecken zeigen renommierte Fotografen wieder wunderschöne Tattoomodels in traumhaften Posen.

Praktikum als Luxus-Domina
Wie es ist, als Domina in einem Luxus-Studio zahlungskräftige Sklaven zu quälen, erlebt Kolumnistin Cassidy ganz nah: TATTOO-EROTICA-Leser begleiten sie exklusiv bei ihrem Praktikumstag im SM-Palast »Divas Dome« in Köln.
 
Tattoos im Gesicht – wie ist das so?
Ihre ersten Tätowierungen an Stirn und Wange hatte die 28-jährige Kleo schon als Sachbearbeiterin bei der Arbeitsagentur. Wie sich das Leben mit tätowiertem Gesicht aber trotzdem vollkommen ändert und warum auch ein kleines Tattoo vor dem Ohr keine Trend-Entscheidung sein sollte, verrät sie im Interview.
 
Fashion für den Herbst
Sechs Dinge, die ich an dir liebe: Mit welchen stylischen Standard-Kleidungsstücken Frauen und Männer im Herbst immer jung, modisch und hip unterwegs sind, verrät Designerin und Kolumnistin Jules Kay.

Tattoos auf der Venus in Berlin
Die Venus in Berlin ist längst nicht mehr nur Deutschlands größte Erotikmesse, sondern ein Hotspot der Prominenz und der Medien. In diesem Jahr geht es erstmals auch um die Lust an Tattoos. Ein Highlight ist die Premiere der Wahl zur sinnlichsten tätowierten Schönheit. Eine besondere Vorschau auf das alles gibt es in der TATTOO EROTICA.


Die neue TATTOO EROTICA, Ausgabe 35, ist ab Freitag, 29. September 2017, im Handel oder unter www.szeneshop.com erhältlich.

Mit erotischer Darstellung ist es immer so eine Sache: Einerseits ist sie spätestens seit der Antike belegbarer Bestandteil der Kultur und ungemein beliebt. Andererseits war sie über die Jahrhunderte immer wieder verpönt. Dabei ist das, was zunächst bei vielen Völkern als explizite Malerei begann, dann kunstvoll verpackt als sinnliche Lyrik und knisternde Prosa sogar in bürgerliche Haushalte Einzug hielt und inzwischen in multimedialen Veröffentlichungen ein breites Publikum erfährt, weder gut noch schlecht, sondern schlichtweg normal.

Oft heben selbsternannte Moralapostel trotzdem zur Maßregelung an und rücken Erotik in die Ecke des sittlich Unstatthaften. Wie verallgemeinernd, arrogant, übergriffig, realitätsfremd und bigott sie in ihrer Schelte sind, merken sie oftmals selbst nicht einmal. Sie sprechen gerade weiblichen Models die Fähigkeit ab, sich aus freiem Willen ganz bewusst für erotische Selbstinszenierung zu entscheiden, und entlarven dadurch ihre eigene Frauenverachtung. Sie erheben sich über andere Menschen, indem sie ihren subjektiven Geschmack zum allgemeingültigen Maßstab erhöhen. Sie stigmatisieren die bildliche Darbietung schöner Körper als oberflächlich, sind aber selbst die Ersten, die auf der Straße ihre Blicke an die Rundungen der nächstbesten Passantin im sexy Outfit heften.

Kritiker missachten außerdem, dass erotische Darstellungen eben nicht per se schmuddelig sind, sondern auch ein hohes künstlerisches Gut und ein prägender Bestandteil unserer Kultur sein können. Was für ein Banause wäre doch derjenige, der etwa die Werke Horst Janssens wegen zu viel Geschlechtlichkeit aus den renommierten Museen verbannen wollte? Und was für ein archäologischer Barbar, der antike Höhlenmalerei aus denkmalgeschütztem Gestein meißeln würde, weil darauf explizite Sexualakte sichtbar sind?

Kunst muss nicht jedem gefallen, um schöpferisch und kulturell wertvoll zu sein. Aber Kunst kommt von »Können«. Auf den folgenden Seiten stellen das wieder zahlreiche tolle Models und hervorragende Fotografen unter Beweis.




 

Stand:23 October 2017 00:35:20/heft-abo/story-archiv/content-24968_40-24917_60