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Anna Scar und die Corvette

19.01.2018  |  Text: Martin Zink, Boris Glatthaar  |   Bilder: Jörg Otto, www.JOP-Berlin.de
Anna Scar und die Corvette Anna Scar und die Corvette Anna Scar und die Corvette Anna Scar und die Corvette Anna Scar und die Corvette Anna Scar und die Corvette Anna Scar und die Corvette Anna Scar und die Corvette Anna Scar und die Corvette
Anna Scar und die Corvette
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Eleganz trifft Sportlichkeit

Unwegsam war der Weg der ersten Corvette 1953, denn ihr war kein guter Verkaufsstart vergönnt und die produzierten Fahrzeuge wurden teilweise an Prominente verschenkt. Erst als der amerikanisch-belgische Ingenieur Zora Arkus-Duntov Einfluss nahm und der Corvette einen deutlich größeren Motor als das ursprüngliche 150-PS-Aggregat verpasste, startete die »Vette« durch und wurde auch zum wirtschaftlichen Erfolg. Bekannt wurde der Wagen ab der zweiten Generation 1962 als »Sting Ray«, später »Stingray« – »Stachelrochen«. Ursprung des auf vielen Fahrzeugen mit Corvette-Emblem zu findenden Schriftzuges war einer Legende zufolge die Idee des Chefentwicklers Bill Mitchells, das Karosseriedesign an die Körperform eines Hais anzulehnen. Schon das erste Konzeptfahrzeug zu diesem Vorschlag wurde als »Shark« bezeichnet. Obwohl die »C2« ein Kassenschlager war, wurde ihre Produktion vom Konzern General Motors bereits nach rund vier Jahren eingestellt, 1967 kam der Modellwechsel zur C3. Ihr schneiderten die Fahrzeugdesigner Larry Shinoda und David Holls ein völlig neues Kleid: extrem geschwungene Kotflügel, elegante Taille. Zusätzlich fiel die neue Corvette fast zwanzig Zentimeter länger und fünf Zentimeter niedriger als ihr Vorgängermodell aus – im Zusammenspiel sorgten all diese Merkmale dafür, dass die dritte Generation des Wagens noch schnittiger und sportlicher, aber auch massiger wirkte. Und damit die Notwendigkeiten, die die Verkehrssicherheit diktierten, die Eleganz nicht störten, verpassten die GM-Konstrukteure dem Zweisitzer ein Paar Scheinwerfer, das sich bei Nichtgebrauch pneumatisch in die spitze Schnauze zurückzog. Eine weitere Besonderheit des Fahrzeuges war das Dach. Das nämlich war in zwei Teilen herausnehmbar, sodass lediglich in der Mitte ein schmaler Steg blieb. Bei den Kunden kam dieses Gimmick besonders gut an, schon bald hatte sich der Begriff »T-Top« im Zusammenhang mit der Corvette eingebürgert. Außerdem ließ sich in den ersten Jahren der C3-Produktion die Heckscheibe herausnehmen, bis General Motors diese Lösung Ende der 70er zugunsten eines Fastback-Hecks mit gewölbter Scheibe noch in der dritten Corvette-Generation aufgab. Das anspruchsvolle Design allerdings ging zu Lasten der Funktionalität: Die mehr als 500 000 Mal gebaute C3 war in ihrer 15-jährigen Bauzeit für zahlreiche technische Defekte bekannt und nach Modellschluss im Jahr 1982 war dann erst einmal Pause; die C4 – in der Fotostory zu sehen – erschien erst 1983. Bei ihr besannen sich die Designer wieder zurück auf eine weniger eckige Formensprache. Eindeutig stand nun das Handling des Sportwagens im Vordergrund: Motorlage und andere Baudetails wurden mit Blick auf bessere Fahrbarkeit optimiert, eine Palette mit riesigen Hubraumvarianten gehörte zugunsten einheitlicher V8-Motoren der Vergangenheit an. Und vermutlich war es letztlich genau diese Kombination aus weniger kraftvollen Motoren und zurückhaltendem Design, die den Erfolg des Wagens beendete. Nach dem Aus der C4-Produktion 1996 konnte bis heute keine Corvette mehr an den Mythos von einst anknüpfen.



Model: Anna Scar – 20 Jahre, Magdeburg/Deutschland, Sport- und Fitnesskauffrau

Welche Hobbys hast du?
Eine meiner größten Leidenschaften ist das Reisen! Für mich gibt es nichts Erfüllenderes, und wenn das ein anerkannter Beruf wäre, würdet ihr mich nie wieder sehen. Außerdem treibe ich viel Sport, mache Pole Dance und lese gern mal ein tiefgründiges Buch.

Welches Buch sollte jeder gelesen haben?
Es gibt mehrere Bücher, die ich hier nennen könnte. Vor Kurzem habe ich von Paulo Coelho »Der Alchimist« gelesen. Dieses Buch würde ich definitiv auf meine persönliche Must-read-Liste setzen.

Gibt es irgendeine Überzeugung, an der du dein Leben ausrichtest?
Das Wichtigste ist, authentisch zu sein. Wenn ich das tue, was mich glücklich macht – egal, was es ist –, habe ich Erfolg dabei. Außerdem ist es für mich wichtig, allen Lebewesen den nötigen Respekt zu zollen. Ein Grund, weshalb ich mich vegetarisch ernähre.

Und wie muss der Mann an deiner Seite sein?
Ich brauche einen Mann, mit dem ich alle verrückten Dummheiten machen kann, mit dem ich aber auch um drei Uhr nachts am Fenster sitzen und über das Universum philosophieren kann. Der ist perfekt! Gott sei Dank habe ich diesen schon an meiner Seite.

Wie kann man dich mit einem Dinner überraschen?
Das perfekte Abendessen würde sich wohl auf meiner Couch mit meinem Freund abspielen. Wir bestellen eine vegetarische Pizza und gucken Bud Spencer.

Erzähl uns was zu deinen Tattoos. Haben sie eine Bedeutung?
Alle meine Tattoos haben eine Bedeutung für mich. Mein erstes war der Flügel auf meinem linken Unterarm. Ihn habe ich als Erinnerung an meine streng religiöse Kindheit stechen lassen.
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Stand:22 March 2019 18:26:46/editorial/anna+scar+und+die+corvette_18711.html