Brauche Sponsor, biete Live-Strip

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Brauche Sponsor, biete Live-Strip
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Erotisches Crowdfunding: Auf PiggyBankGirls.com sammeln junge Frauen von vielen Spendern kleine und große Beträge, um sich ebenso kleine und große Wünsche zu erfüllen. Ihre Gegenleistungen reichen von sinnlichen Fotos bis zu harter Erotik.
Als Tom Henderson begriff, dass ein Leben als Punk unweigerlich zu Fragen führt, die sich mathematisch beantworten lassen, ging er ins Internet. Er wollte ein Buch darüber veröffentlichen, hatte aber kein Geld dafür, also sammelte er fleißig über das Netz. 2400 Dollar waren sein Ziel, eine Crowdfunding-Plattform bescherte ihm schließlich das Zehnfache. Bei »Hotel Desire«, einem Erotik-Streifen, in Deutschland gedreht, schlug die Produktion mit 170.000 Euro zu Buche.

Auch hier stemmten die Produzenten die Kosten per Schwarmfinanzierung. Der Film wurde ein Knaller. Auch die Idee des Designers Scott Wilson schlug bei der Netzgemeinde ein: Er wollte ein stylisches Armband für den iPod Nano entwickeln, auf dass er sich als multifunktionale Uhr am Handgelenk tragen lasse. 15.000 Dollar brauchte Wilson zum Start der Kleinserie. 13.512 Unterstützer gaben ihm letztlich 942.578 Bucks für sein Projekt, das mit dem Geld und zahlreichen weiteren Design-Gadgets inzwischen zu einem erfolgreichen Unternehmen gewachsen ist.
 

Jetzt geht Crowdfunding in die nächste Phase, und die ist durchaus heiß: Auf der neuen Plattform PiggyBankGirls.com können junge Frauen für eigene Projekte sammeln – Offenherzigkeit vorausgesetzt. Denn sie bieten ihren Sponsoren im Gegenzug für Bares ein erotisches oder zumindest sexy Dankeschön von sich selbst. Wie üppig das ist, hängt von der Höhe des Sponsorings ab: Für ein paar Euro gibt es zum Beispiel ein Foto der Sammlerin in knappen Dessous, für etwas mehr womöglich einen Live-Strip durch das Auge der Webcam. Und wer tiefer in die Tasche greift, kann manchmal sogar auf einen allerheißesten Erotik-Stream mit der finanziell unterstützten Protagonistin klicken. Wie weit die bei ihren Gegenleistungen geht, ist ihr selbst überlassen. Gewünscht ist jedenfalls pralle Erotik. Deshalb muss jede von ihnen mindestens 18 Jahre alt sein, belegt durch Foto mit Ausweis.

Wer indes als User auf die Webseite geht, bekommt von all der Erotik im Hintergrund zunächst nichts mit: Das Portal entspricht FSK 12, erst bei erfolgter Zahlung erhält der Sponsor Zugriff auf die sinnliche Belohnung. Zum Schutz der Teilnehmer findet kein gegenseitiger Austausch persönlicher Daten statt, Real-Life-Treffen sollen tabu sein. Die zu finanzierenden Projekte selbst müssen außerdem nicht zwingend etwas mit Erotik zu tun haben, tatsächlich haben es sogar die wenigsten. Vielmehr sammeln die jungen Damen auf PiggyBankGirls.com für Haar-Extensions, ein neues Tattoo oder größere Brüste, aber auch für einen Rollstuhl, ein Wiedersehen mit dem weit entfernt lebenden Bruder, das Master-Studium oder die Flutopfer in Bosnien und Serbien.
 
Anna und Chris sind die Köpfe hinter PiggiBankGirls.com. Sie sitzen an ihren Schreibtischen in einem schmucklosen Bürokomplex irgendwo in Berlin. Die anderen Mieter im Haus wissen nicht, was sie machen. Anna, 29, Diplom-Betriebswirtin und erfahrene Marketingfrau auch im Erotiksegment, spricht in den Anglizismen, die man von einer Gründerin im Online-Business erwartet: Die Sammlerinnen auf ihrer Plattform nennt sie »Funder«, die sexy Gegenleistung heißt für sie »Reward« und das einzelne Projekt ist die »Campaign«. Englisch muss sein, das ganze Portal ist englisch, international eben. Die meisten User kommen aus den USA, knapp 35 Prozent aus Europa. »Wir haben die Seite auf Englisch gelauncht, weil wir in den USA die Hauptzielgruppe vermutet haben«, sagt Anna. »Aber wir haben auch massiv Zuspruch aus Deutschland, was uns selbst etwas überrascht hat.« Demnächst soll die Seite daher mehrsprachig werden, unter anderem deutsch.

Die erste Idee zu PiggyBankGirls.com kam Anna und Chris – 25 Jahre, Suchmaschinenexperte und früher als Freelancer in der Fashion-Vermarktung unterwegs –, während sie zusammen im Marketing der Erotikbranche arbeiteten. Sie kannten Fuckbook und Pornoram als harte Persiflagen auf das brave Facebook und saubere Instagram, und für sie war klar, dass die Erotikindustrie irgendwann auch den Trend der Schwarmfinanzierung entdecken würde. Als bei einer herkömmlichen Crowdfunding-Seite ein Projekt über eine dringend benötigte medizinische Hilfe gelöscht wurde, weil die Funderin Pornodarstellerin war, erkannten die beiden aus Berlin den Bedarf und handelten: Sie suchten Kapital und fanden es – interessanterweise nicht im Schwarm, sondern in einem einzelnen Investor, der schnell überzeugt war. Im November 2013 ging es an die Planung, Anfang 2014 startete schon die Umsetzung. Seither ist Anna vor allem für Marketing, Media und Support zuständig und Chris für das Produktmanagement. Hector aus Mexiko, nun auch in Berlin, ist als Lead Designer des Portals mit an Bord.
Wie die meisten Crowdfunding-Seiten ist auch PiggyBankGirls.com eine offene Plattform. Anmelden kann sich jeder; mit der Einschränkung, dass er volljährig ist. Dennoch entscheiden die Macher darüber, welche Projekte online gehen. »Eine 19-Jährige wollte Geld sammeln, um sich das Gesicht umgestalten zu lassen«, sagt Chris. »Für uns war dazu aber keine Notwendigkeit erkennbar – sie war ganz normal, hübsch sogar. Wir fanden die Sache übertrieben und sahen uns in der Verantwortung.« Das Projekt wurde nicht veröffentlicht.

Aber auch andere Kriterien entscheiden darüber, ob ein angemeldetes Projekt für die User sichtbar wird: Hat es von vornherein keine Aussicht auf Erfolg oder hat sich die Funderin keine Mühe bei der Beschreibung gegeben, bleibt ein Projekt offline. »Wir wollen natürlich, dass so viele Vorhaben wie möglich erfolgreich sind«, sagt Chris. Wenn etwa die angebotenen Rewards stinklangweilig seien, sich die Damen nicht wirklich ansprechend und authentisch präsentierten und ihr Projekt nicht in sozialen Netzwerken teilten, sinke die Wahrscheinlichkeit, dass das Finanzierungsziel erreicht werde, erheblich. PiggyBankGirls.com kann es sich, so die Gründer,  schon jetzt leisten, wenig erfolgversprechende Funding-Projekte auszusieben: Etwa 100 angemeldete Vorhaben befinden sich noch unveröffentlicht im Backend der Seite.
Um Personal, Server- und Technikkosten, Raummiete und Investment zu refinanzieren und den Gewinnkurs anzupeilen, zweigt PiggyBankGirls.com von jedem Sponsoring 20 Prozent ab. Der Rest geht direkt an die Sammlerinnen, und zwar auch dann, wenn ein angestrebtes Kapitalziel unerreicht bleibt. Die Begründung für diesen Unterschied zu anderen Schwarmsammelseiten ist einfach: Erstens entfallen so Verwaltungskosten und Bankgebühren für etwaige Rücküberweisungen, die letztlich zulasten der Gewinne erfolgreicher Sammlerinnen gehen würden. Zweitens leistet PiggyBankGirls.com im Auftrag der Sammlerinnen jeden ausgelobten Reward sofort nach Zahlungseingang an den jeweiligen Sponsor, nicht erst, wenn ein Projekt am Ende das Finanzierungsziel erreicht haben sollte. Dementsprechend muss keine Funderin das Geld zurückgeben.
 
Ein faires Geschäft für alle Beteiligten, sagen die Gründer von PiggyBankGirls.com. Achtung vor allen Beteiligten sei ihnen wichtig. »Seitdem ich weiß, wie manches in der Erotikbranche abgeht, bin ich eine Verfechterin des Fair-Porn-Gedankens«, sagt Anna. Der Grundsatz solle sein: alles nur freiwillig und bei angemessener Bezahlung. Chris pflichtet bei: »Diesen Gedanken übertragen wir auf unsere Webseite: Es ist uns wichtig, dass sich die Funderinnen als Menschen mit einer Persönlichkeit präsentieren und auch so angesehen werden.« Das Idealbild der Sammlerin auf PiggyBankGirls.com sei eine Frau mit Charakter, die sich mithilfe von Sponsoren einen Wunsch erfüllt und selbstbewusst eine Gegenleistung erbringt.

Bislang könnten nur Frauen über die Crowdfunding-Plattform aktiv sammeln, während auf Seite der Sponsoren durchaus beide Geschlechter zu finden seien, sagt Anna. Aber: Eine Männerversion sei schon in Planung. Auch die Reward-Möglichkeiten sollen ausgebaut werden. So sollen Sponsoren künftig nicht mehr allein virtuelle Post, sondern auch Unterhöschen und andere greifbare Dinge erhalten können. Auch das Aushandeln individueller Gegenleistungen werde möglich – weiterhin inkognito und ohne persönliche Treffen. Chris: »Wichtig ist uns immer: Es bleibt der Frau überlassen, was sie geben möchte. Sie weiß am besten, wo ihre Grenze liegt und wie viel ihr ein Wunsch wert ist.«
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Stand:21 November 2018 10:04:19/editorial/brauche_sponsor_biete_live-strip_1410.html