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COFFEESHOP – Heiß genießen in Deutschlands besten Kaffeebars

02.12.2016  |  Text: Boris Glatthaar  |   Bilder: Volker Rost
COFFEESHOP – Heiß genießen in Deutschlands besten Kaffeebars COFFEESHOP – Heiß genießen in Deutschlands besten Kaffeebars COFFEESHOP – Heiß genießen in Deutschlands besten Kaffeebars COFFEESHOP – Heiß genießen in Deutschlands besten Kaffeebars COFFEESHOP – Heiß genießen in Deutschlands besten Kaffeebars COFFEESHOP – Heiß genießen in Deutschlands besten Kaffeebars
COFFEESHOP – Heiß genießen in Deutschlands besten Kaffeebars
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»Die Entwicklung zu immer mehr Coffeeshops und kleinen Röstereien hält an«
Wer sich mit Kaffee auskennt, der spricht von dessen Siegeszug in einer Wellenbewegung. Der erzählt von der »First Wave« in den 50er und 60er Jahren, mit der Filterkaffee in beinahe jeden Haushalt einzog. Der berichtet von der zweiten Welle in den 90er Jahren, als in der westlichen Welt Espresso in Mode kam und Starbucks den Coffee-to-go zum Massenprodukt machte. Und es wird die Rede sein von der »Third Wave«, die 2001 erstmals erwähnt wurde, in Skandinavien begann, und die über die USA und Australien auch nach Mittel- und Südeuropa schwappte.

Diese dritte Bewegung richtet sich gegen Kaffee als eintöniges Industriegetränk für den hastigen Konsum. Ihr geht es um individuellen Genuss – um das gezielte Aussuchen kleiner Mengen hochwertiger Rohbohnen, um deren handwerklich niveauvolle Auf- und die bewusste Zubereitung und schließlich um einen einzigartigen Gaumenkitzel. Dieser Bewegung ist es zu verdanken, dass immer mehr individuelle Kaffeebars und -shops  in den In-Vierteln wie Fitzroy, Williamsburg und Bushwick oder in London, Madrid, Rom, Berlin und Hamburg eröffneten.

Coffeeshop Standl20 in München mit angeschlossener Rösterei JBKaffee.

, sagt Barista Andreas Schneider, der in diesem Jahr seine Privatrösterei KAFFEESTOPP im kleinen südhessischen Birkenau bei Heidelberg mit einem Café vergrößert hat. Wie auch seine Freundin Iris Hujj hat er dafür seinen bisherigen Job aufgegeben. »Viele Betreiber fangen mit einem Shop an, nachdem sie erst selbst Freude an gutem Kaffee gefunden haben und dann andere daran teilhaben lassen möchten. Mit der Zeit entwickelt sich bei manch einem das Bedürfnis, gute Röstbohnen nicht nur einzukaufen, sondern selbst herzustellen.«

Andreas begann anders herum: Zunächst röstete er für sich selbst zu Hause, experimentierte mit verschiedenen Kaffees, Mühlen und Heimröstern, mit einer größeren Maschine eröffnete er daraufhin eine kleine Hobbyrösterei in einem leerstehenden Ladenlokal und startete den Online-Verkauf. Schließlich kam das Café hinzu. »Ich freue mich zwar, wenn die Leute die Einrichtung toll finden, sie macht immerhin den ersten Eindruck aus. Mir selbst ist aber vor allem wichtig, dass die Kunden ein besonderes Kaffeeerlebnis haben.« Denn das bekomme man längst nicht in jeder Kaffeebar, die hip und stylisch erscheine ...
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Stand:16 June 2019 16:02:41/editorial/coffeeshop_1612.html