Fashion: Mystisches Glitzern und Glänzen

23.11.2018  |  Text: Jules Kay  |   Bilder: Johann Kopf, kopffoto.at
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Fashion: Mystisches Glitzern und Glänzen
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Schlangen, Kreuze, Chakren und Himmelskörper: Mit Modeschmuck voller mystischer Symboliken starten wir stilsicher in den Herbst.


Kennt ihr den Ausdruck »diebische Elster«? Klar, wer nicht! Leider aber muss ich zu dem bekannten Gerücht über die Elster sagen – es stimmt nicht. Die Elster klaut nicht alles, was glitzert und funkelt. Das zumindest sagt eine Studie der Universität von Exeter in England aus. Laut dieser Untersuchung misstrauten die Tiere eher allem, was  glänzt. Sprich – ihr Interesse an Schmuck und sonstigem Blingbling hält sich eher in Grenzen. So viel zum Thema Vogelkunde.
Wir Frauen indes haben mit der Elster nach neuem Verständnis nicht viel gemein: Wir lieben funkelnde Ringe, glitzernde Kettchen aus Gold und mit Steinchen verzierte Armbänder so sehr, dass manche von uns sogar für sie stehlen würden. Tun wir aber natürlich nicht. Wir kaufen sie. In Unmengen. Zu jedem Outfit muss das passende Accessoire her. Ohne unsere »Umhängsel« fühlen sich viele von uns einfach nackt und leer. Wie eine ungeschmückte Weihnachtstanne. Ich möchte daher an dieser Stelle die verstorbene Marylin Monroe wissen lassen: Du hattest vielleicht zahlreiche Diamanten, um die dich die Frauen deiner Zeit beneideten, aber uns gehört der Modeschmuck.  Lasst euch also auf den folgenden Seiten blenden – von allem, was glitzert und glänzt, und erfreut euch an den aktuellen Schmucktrends. Eines vorab: Hoch im Kurs stehen derzeit Schmuckstücke mit Symboliken.

Sssssso sexy

Es ist kein Geheimnis, dass die kleinen Designer die großen – wie soll ich es nett umschreiben? – nachahmen. Sie geben nunmal die neusten Trends vor. Darum müssen wir nicht lange warten, bis wir Schnitte, Farben und Stile der großen Laufstege auch in unseren Lieblingsshops finden. Dasselbe gilt für Schmuck: Auch hier inspirieren die Großen die Kleinen, die ihre Kreationen dann zu weitaus erschwinglicheren Preisen abgeben.
Der italienische Luxusjuwelier Bulgari hat sein Augenmerk auf Schlangen gerichtet. Nein, nicht auf Applikationen aus Schlangenhaut. Viel eher inspirierte ihn das Tier als Ganzes. Ringe, Ketten, Uhren und Armbänder wickeln sich darum diesen Herbst um unseren Körper. Auch wer keine unmenschlichen Summen für ein Schlangen­armband ausgeben möchte, wird diesen Herbst fündig, denn eine erschwingliche Alternative zu Bulgaris Luxusstücken zu finden, war leichter als erwartet – eine kurze Recherche in einigen Onlineshops reichte. Egal, ob an einem Kettchen baumelnd oder als elegant geschwungener Ring, vorbei kommt man an Schmuck mit diesem Tier in den kommenden Monaten nur schwer. Und immerhin verführte die Schlange schon Eva, wie sollen wir Frauen heute ihr da widerstehen?

Inner peace

Was es mit Chakren so auf sich hat, habe ich noch nicht durchschaut. Was ich jedoch über sie zu wissen glaube, es gibt wohl sieben von ihnen, die entlang unserer Wirbelsäule verlaufen. Jedes Chakra steht offenbar für etwas anderes, zum Beispiel für Sex, Liebe oder Spiritualität. Alle sieben sollten gleichermaßen »offen« sein, was genau damit gemeint ist, verstehe ich nicht ganz, aber nur dann sind wir im Einklang mit uns selbst und somit glücklich und zufrieden. Ist eines dieser Chakren jedoch komplett verschlossen, tja, dann haben wir wohl die Arschkarte ge­zogen.
Wie auch immer das im Detail so ist: Den Grundgedanken dieses Symbols finde ich eigentlich ganz gut. Wer will denn nicht glücklich und zufrieden sein? Vor allem mit sich selbst. Daher kann es wohl kaum schaden, sich eines dieser Chakra-Symbole zuzulegen. Zum Beispiel in Form eines zarten Chokers. Dieser könnte uns dann beim Blick in den Spiegel daran erinnern, einfach mal zufrieden zu sein. Mit dem, was man gerade hat, und natürlich mit sich selbst. Den Moment genießen und für einen kurzen Augenblick inneren Frieden zu finden.




Moon child

Er lasse manche Menschen nicht schlafen und andere verrückt spielen, manche sollen ihn sogar anheulen oder süchtig werden nach ihm, sogar darüber, dass er angebetet wird, gibt es Erzählungen: Um den Mond ranken sich viele Mythen und er kann unterschied­liche Gefühle in uns wecken. Dieses starke Symbol irgendwie bei sich zu tragen, finde ich einen nachvollziehbaren Wunsch. Dafür ist die Mondsichel besonders geeignet, ist sie doch eine unverkennbare, simple, aber doch ausdrucksstarke Form.
Geheimnisvoll ist das Accessoire nicht nur deshalb, weil es für die Mystik des Mondes steht, sondern auch für die Nacht, und damit die Tatsache, dass viel »Verbotenes« nachts geschieht. In ihr verbergen sich zahlreiche unserer großen Geheimnisse.
Schmücken wir uns in diesem Herbst mit dem Mond-Symbol, in welcher Form und Farbe auch immer. Je mehr, desto besser. Gern auch mit anderen Himmelskörpern aufgereiht auf zarten Kettchen, zum Beispiel mit kleinen Sternenanhängern.
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Stand:19 December 2018 05:32:00/editorial/fashion+mystisches+glitzern+und+glaenzen_181114.html