Heiß. Heißer. Fuel Girls.

05.12.2014  |  Text: Julia Fähndrich  |   Bilder: Matthäus Kinder – www.Mimikry-Berlin.de
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Heiß. Heißer. Fuel Girls.
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Man nehme sexy tätowierte Frauenkörper, lasse sie im wörtlichsten aller Sinne mit dem Feuer spielen und bekommt …!? Englands derzeit wohl heißesten, internationalen Export: die Fuel Girls.
Lasziv, sexy, ein bisschen verrucht und Spaß am Spiel mit dem FeuerMan nehme sexy tätowierte Frauenkörper, lasse sie im wörtlichsten aller Sinne mit dem Feuer spielen und bekommt …!? Englands derzeit wohl heißesten, internationalen Export: die Fuel Girls.

England. Das bedeutet im Allgemeinen trübes Wetter, überdurchschnittlich viel Regen und – na ja, vielleicht noch die Royals. Alles irgendwie eher unsexy.
Aber die Fuel Girls beweisen, dass England auch seine spektakulären, sexy und super heißen Seiten hat. Mit Kerzen, brennenden Hula-Hoops und Pois heizen die feuerspeienden Ladys bei ihren atemberaubenden Tanz- und Akrobatikshows so richtig ein, und wenn sie ihre Feuerperformance zum Besten geben, fällt es schwer zu sagen, was heißer ist: die Feuer, mit denen sie spielen, oder die Girls selbst. Mit ihren flammenden Shows begeistern diese rassigen Ladys zwischen Taiwan, Wien, Berlin und den Seychellen regelmäßig bis zu 80.000 Menschen. Wie sich dieser weltweite Erfolg erklärt? »Unsere Show ist absolut einzigartig, alle anderen sind billiger Abklatsch. Wir hauen dich einfach um«, sagt Fuel Girl Heather. Und Yusura pflichtet ihr bei: »Wer noch keine Fuel-Girls-Show gesehen hat, hat noch nicht wirklich gelebt!«
Dabei haben die Fuel Girls eigentlich einmal ganz klein angefangen. Vor etwas mehr als zehn Jahren gab es gerade mal zwei von ihnen, die für das Plattenlabel Fuel auf zahlreichen Promotiontouren unterwegs waren. Aber eines waren die Fuel Girls schon immer: anders. Dunkler, böser, gefährlicher, exotischer und erotischer als die Promotiongirls, die man sonst so kannte.

Einen konkreten Plan für ein Leben nach den Fuel Girls hat keine der sexy LadysUnd genau das war der Schlüssel zum Erfolg. Die Mädels zogen die Aufmerksamkeit auf sich, der Fuel-Stand wurde von Fans bald nahezu überrannt. Fans der Musik, aber mehr noch von Fans der Girls. Irgendwann wurden die Veranstalter der Massen kaum noch Herr und begannen Fuel anzubieten, ihre Girls auf die Hauptbühnen der Promotionstopps zu holen. Der Rest ist Geschichte. Die erste exklusive Fuel-Girls-Show lief unter dem Namen »Dirty Mechanics« und von Anfang an war Feuer ein elementarer Bestandteil der Performances. Seitdem hat sich viel getan. Vom Promotionstand ging’s auf riesige Bühnen. Zwar haben die Fuel Girls auch für den intimeren Rahmen immer noch das ein oder andere extrem heiße Ass, wie Yusuras sexy Fetisch- und Kerzenwachsshows, im Ärmel, wovon sich auch schon Hugh Hefner persönlich in seiner Playboy Mansion in Los Angeles überzeugte. Aber so richtig auf Touren kommen sie vor allem auf großen Bühnen: Bei Musikfestivals, Tattoo Conventions, bei Konzerten von Bands wie Motörhead, den Filmfestspielen in Cannes oder bei Freestyle-Motocross-Events wie den Monsters Of Dirt. Die sorgen nicht nur bei der gebürtigen Japanerin Yusura für den größten Adrenalinschub überhaupt: »Ich mache meine Show ganz oben, direkt unter dem Dach der Stadien. Von dort diese Menschenmenge zu sehen, rechts und links von mir führen die Stuntfahrer ihre Tricks auf. Die Motorengeräusch, die grölenden Fans. Es ist der reine Wahnsinn!«

»Für mich war es meine allererste Show. Klar war ich unglaublich nervös und aufgeregt. Aber ich habe mich vom ersten Moment an verliebt«, schildert Heather, die gerne mit brennenden Pois für effektvolle Showeinlagen sorgt, ihre ersten Gehversuche als Fuel Girl. Die allererste Show eines jeden Fuel Girls ist eine Art Bewährungsprobe.
Nicht nur müssen die Mädels Nervenstärke beweisen, der erste Auftritt ist auch ein Test, ob die Anwärterinnen das gewisse Etwas haben, das ein Fuel Girl ausmacht. Denn eines haben alle Ladys gemeinsam: Coolness und Leidenschaft für Feuer und Tattoos, die sie mit sinnlicher Weiblichkeit zu einer prickelnd erotischen Einheit verschmelzen lassen und gekonnt in Szene setzen. Deshalb ist auch keine der Ladys zufällig ausgewählt. Um als Fuel Girl bestehen zu können, ist es nicht nur wichtig körperlich fit und beweglich zu sein. Genauso wichtig sind grundlegende menschlich-emphatische Charaktereigenschaften und vor allem dürfen sich die Mädels nicht so leicht aus der Bahn werfen lassen. Egal, ob während der Show der Rock Feuer fängt, wie es Yusura kürzlich erleben musste, oder ob man sich, wie Charlotte nach ihrer ersten Fuel-Girls-Show, beim Snowboarden beide Arme bricht, nur um dann am nächsten Tag auf dem Schlitten ins Tal zu rodeln.

Das Herz am rechten Fleck zu haben ist wichtig als Fuel GirlWer also ein Problem mit abgebrochenen Fingernägeln, durchzechten oder aufgrund von Flugausfällen schlaflosen Nächten hat oder damit, nach einer Show auch schon mal ruß- und schlammbedeckt von der Bühne zu kommen, ist alles, aber kein Fuel-Girl-Material. Und das scheint das Geheimrezept hinter den Fuel Girls zu sein. Feurige Mädels, die höllisch sexy und dabei gleichzeitig taff und bodenständig sind. »Ich bin gelernte Kosmetikerin«, verrät Rotschopf Charlotte. Die vollblütige Heather arbeitete vor ihrer Karriere als Fuel Girl mit Demenzkranken. Gegensätzlicher könnten die Welten kaum sein. »Früher gab es im Job immer mal Konflikte wegen meiner Tattoos, was mich aber nie davon abgehalten hat, meiner Arbeit nachzugehen. Jetzt hat sich mein Leben drastisch geändert. Ich arbeite mit einer durchgeknallten Horde schillernder, liebenswerter Partyanimals«, beschreibt der Wildfang den dramatischen Richtungswechsel ihres beruflichen Lebens.

Dass ein Fuel Girl zu sein ihre Leben aber nur zum Positiven geändert hat, darin sind sich die Mädels einig. »Ich reise an Orte, von denen ich nie dachte, sie jemals zu sehen. Und wir sind alle eine große Familie«, beschreibt Charlotte das Gefüge. Und Yusura pflichtet ihr bei: »Neiderinnen und Divas gibt es bei uns keine. Wir sind ein Team. Team Fuel Girls!«
Und nicht nur gemeinsames Arbeiten, Feiern und Reisen verbindet die Mädels. Einige, wie Heather und Charlotte, haben sogar das gleiche Tattoo. Das Logo ihres Lieblingsevents. »Ansonsten haben für mich Tattoos aber keine Bedeutung«, versichert Charlotte, die sich zum 18. Geburtstag ihre Zehen tätowieren ließ, »für mich sind sie einfach nur Kunst.«
Ganz anders die 21-jährige Heather: »Einige habe ich nur, weil mir der Style gefallen hat. Aber die meisten haben tatsächlich eine Bedeutung für mich. Mein absoluter Favorit ist der lateinische Schriftzug auf meinem linken Unterarm. Er erinnert mich an eine schwere Zeit, die ich hinter mir habe und mit der ich immer noch nicht ganz abgeschlossen habe.«
An Motiven und Einstellungen zu ihren Tattoos lässt sich vielleicht am deutlichsten erkennen, dass die Fuel Girls trotz aller Gemeinsamkeiten alle immer noch eigenständige und einzigartige Persönlichkeiten sind. Während Yusura in ihren Tattoos ihre japanischen Wurzeln verewigt, wie sich unschwer an ihrem Fullsleeve und Backpiece im traditionellen Japanstil erkennen lässt, hat Charlotte keine konkrete Vorliebe: »Ich mag viele verschiedene Stile und gehe zu genauso vielen verschiedenen Tätowierern.«

Heather dagegen, die ihr erstes Tattoo heimlich im zarten Alter von 15 Jahren stechen ließ, bevorzugt vor allem Black-and-Grey-Fineline-Arbeiten von ihrem Lieblingstätowierer in ihrer Heimatstadt Leeds: »Ich liebe seine Arbeiten abgöttisch und mir sagen auch so viele Leute, wie großartig sie seinen Style finden, wenn sie meine Tattoos sehen.« Anfang 2013 ist sie über ein Casting zu den Fuel Girls gestoßen.  
»Da waren so viele Mädchen, die sich beworben hatten, und sie waren alle großartig. Ich hätte nie gedacht, auch nur den Hauch einer Chance zu haben«, schildert die sexy Feuertänzerin ihre Unsicherheit zu Beginn. Mittlerweile sieht das alles natürlich ganz anders aus. »Ich hoffe, ich werde noch sehr lange als Fuel Girl auftreten. Ich bin die Jüngste von allen und habe noch viel zu lernen und viele neue Talente zu perfektionieren.«

Das ist genau das, wovon Charlotte, die selbst bereits seit 2008 regelmäßig mit dem Feuer spielt, überzeugt ist, dass es das perfekte Fuel Girl ausmacht: »Du musst extrovertiert und kontaktfreudig sein. Und du musst bereit sein, darin aufzugehen.« Sie selbst bewies ihre eigene unvoreingenommene Offenheit schon bei ihrer Bewerbung. »Ich hab dem Chef ganz dreist ein paar sexy Selfies gemailt, nachdem ich eine Show der Girls beim Download Festival gesehen hab«, lacht die attraktive Feuerschluckerin.
Wie Charlotte sagt auch Yusura von sich ganz klar: »Ich liebe Feuer!« Doch die heiße Asiatin, bei deren Shows Feuerschwerter genauso zum Einsatz kommen wie Feuerpeitschen und brennende Fächer, geht noch einen Schritt weiter. »Ich liebe Schmerzen«, gesteht sie. Die Liebe zu Feuer und Schmerzen. Yusura ist mehr als nur wie gemacht dafür, ein Fuel Girl zu sein. »Ich bin ein echtes Zirkusmädchen. Ich will auf der Bühne stehen, so lange es geht. Einen Plan B habe ich nicht. Ich bleibe ein Fuel Girl, so lange meine Feuer brennen.«


 
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