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Inhalt TATTOO EROTICA #41


 
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Tätowierte Nude-Models in beeindruckenden Fotostorys
Exklusive Nude-Fotos des wunderschönen Covermodels Caro aus dem Alpenland mit ihrem sexy Tattoo-Arm, aufwendig inszenierte Nacktfotografie der tätowierten Beauty Wildcat aus Brandenburg, High-Class-Akt mit Tattoomodel Noelle von Ibiza sowie erstklassige Fotografien der tätowierten Schönheiten Yaya Vader aus Luxemburg, Bibi aus England, Miss Ink Halabama aus Rom, Luzy Lu aus Malaga und viele zusätzliche ästhetische Aufnahmen etlicher anderer tätowierter Damen: Die neue TATTOO EROTICA, Ausgabe 41, ist eine Ode an Tattoo-Beautys der Welt. Renommierte Fotografen haben wieder wunderschöne Tattoomodels in heißen und sinnlichen Posen fotografiert – für ein traumhaftes Ergebnis – ab Freitag, 14. September 2018, im Handel. Die Themen außerdem:

O zapft is!
Endlich ist wieder Fesche-Madln-Zeit. Das Münchner Oktoberfest steht vor der Tür und viele Mädels haben ihren Dirndl-Look bereits sorgfältig geplant. Er bewegt sich aufregend zwischen süß und sexy und zieht damit nicht nur die Blicke der Männer auf sich. Doch warum sind Trachten so verdammt sexy und wo kommt das Dirndl überhaupt her?

»Wenn Fleisch, dann Fruchtfleisch«
Die Charity-Foto-Kampagne »Obst und andere Früchtchen« von Don Ribacker soll zu vegetarischer Ernährung anregen: mit freundlichen Fotos von Obst und schönen Frauen. 

Fetisch-Fotos im Fashion-Look
Eher zufällig kam Gili Shani mit der Berliner Club- und Fetischszene in Berührung, heute taucht kein anderer Fotograf so tief in ein Nachtleben voller Ausgelassenheit und Leidenschaft ein wie er. Aus seinem Drang nach Originalität heraus verwirklicht der 45-Jährige immer neue Ideen – fotografisch wie auch als Mitgründer einer Brillenmarke.

Lust auf Gummi
Selbsterfahrung: Warum manche Menschen eine ausgeprägte Leidenschaft für große Ballons haben – TATTOO-EROTICA-Kolumnistin Cassidy Rose geht auf Erkundungsreise.

Das und mehr jetzt in der neuen TATTOO EROTICA! Die Ausgabe 41 ist ab 14.09.2018 im Handel sowie unter www.szeneshop.com erhältlich.

Editorial TATTOO EROTICA #41

Dirndl-Sex und Bierzeltfreuden


»Ob Dirndl oder Lederhos – gejodelt wird jetzt wild drauflos.« So oder ähnlich war, wenn ich mich recht entsinne, der Titel eines Erwachsenenfilmchens aus den Siebzigerjahren, von dessen Inhalt ich keine Kenntnis habe. Nur zu gut im Gedächtnis geblieben ist mir jedoch die Hülle der Videokassette, auf deren Deckelabbildung ein blonder Heidiverschnitt mit viel zu knapper Schürze auf Heuballen steht, während ein grobschlächtiger Räuber Hotzenplotz in Krachledernen unter ihrem Rock herumfingert. Ein anderer Trachtenfreund gräbt sich derweil mit bloßen Händen und lüsternem Blick aus dem Inneren des Ballenhaufens hervor und fasst dem überraschten Mädel an die Brust. 

Drei Dinge fallen an der Szene auf. Erstens: Wenn Bauern vor laufen­der Kamera Frauen nicht aufwendig suchen, sondern sie einfach nehmen, muss das nicht zwingend das niveauvollere Sen­dungs­konzept sein. Zweitens: Warum der Almlüstling im Heuhaufen hockte, wird neben der Frage nach dem rumliegenden Stroh in einer anderen Landwirtschaftsdoku wohl eines der großen Geheimnisse der Filmbranche bleiben. Und drittens: Offenbar eignen sich Trachtenmoden genauso gut wie Fetischoutfits zur Anregung schweinischer Fantasien, obwohl der Unterschied vom einen zum anderen so groß zu sein scheint wie der zwischen CSU und CSD.
Allerdings: So riesig ist der gar nicht. Zwar gilt es sogar heutzutage noch als eher unwahrscheinlich, dass volkstümelnde Parteibonzen zur Bayernwahl dieser Tage in feschen Latex-Anzügen auftreten, obwohl wiederum Lederhosen aller Art in den Darkrooms der Welt seit Jahrzehnten zum anerkannten Dresscode gehören. Es geht aber eben nicht um offensichtliche Kleidungsstile, sondern um gesellschaftliche Wahrheiten, die unter ihnen ganz gut verborgen liegen: Wenn wir nämlich ehrlich sind und das Treiben in den scheinbar züchtig-konservativen Bierzelten einerseits und den klar unzüchtig-liberalen Fetischclubs andererseits aufs Wesentliche herunterbrechen, bleibt am Ende in beiden Fällen etwas sehr Simples, und das ver­bindet uns Menschen allesamt miteinander: Die große Lust an enthemmter Freude. 

In diesem Sinne: Gönne sie dir!



Stand:21 September 2018 20:37:42/heft-abo/story-archiv/content-27563_40-27558_60.html