Cherry Rebelle

04.12.2015  |   Bilder: Sascha Haubold Fotografie, www.heks.biz
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Cherry Rebelle
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»Ich glaube, wir Menschen steigern uns zu sehr in alles hinein und vergessen, die Dinge einfach auch mal laufen zu lassen.«
20 Jahre alt, Berlin/Deutschland, Tänzerin und Model
Du tanzt, bist Stripperin und Go-go-Tänzerin – was macht diesen Beruf für dich besonders?
Ich liebe das Tanzen und interessiere mich für die verschiedenen Menschen, die ich da kennenlerne. Bei mir braucht sich niemand verstellen. Die Atmosphäre in einem Stripclub ist etwas sehr intimes, deshalb sehe ich es gerne, wenn sich die Menschen dort geben, wie sie sind. Natürlich passt das nicht immer, aber ich finde es sehr interessant.

Gibt es irgendeine Überzeugung, nach der du dein Leben ausrichtest?
Die Gewissheit, dass alles vorbei geht, das Schöne so wie das Schlechte. Wir dürfen nicht stehen bleiben. Ich glaube, wir Menschen steigern uns zu sehr in alles hinein und vergessen, die Dinge einfach auch mal laufen zu lassen.

Du bist 20 und das Leben liegt vor dir. Hast du schon Wünsche und Pläne für
dein Leben?

Da gibt es so vieles, da ich noch so jung bin. Ich finde Reisen toll und möchte andere Kulturen kennenlernen. Außerdem würde ich gerne mit Tieren arbeiten und hoffentlich irgendwann ein Haus am Strand haben – mit dem richtigen Mann, der mit mir klar kommt. Das ist allerdings nicht ganz einfach.

Sieht so deine Vorstellung von Glück aus?
Ich bin immer glücklich, wenn ich was Gutes mache. Ich war noch nie lange durch Materielles glücklich. Wenn du aber zum Beispiel einem Tier hilfst, dann freust du dich, wann immer du es siehst. Ich gebe einfach sehr gerne, das macht mich glücklich.

Denkst du, Männer haben es leichter im Leben als Frauen?
Ach, das kann man so nicht sagen. Männer müssen immer stark erscheinen, um von der Gesellschaft als Mann gesehen zu werden. Frauen hingegen stecken meist in alle Dinge mehr Gefühl und sind dadurch viel verletzlicher. Ich glaube, keiner hat es leichter oder schwerer. Es kommt immer auf den Menschen an.

Was ist das Verrückteste, was du in deinem jungen Leben bisher getan hast?
Ach, ich liebe Gefahr, da gibt es so einiges zu erzählen. Ich bin mal bei einer total zugedröhnten Frau ins Auto gestiegen, mit der ich mich nur kurz beim Bäcker unterhalten hatte. Sie meinte, sie kennt mich irgendwoher. Ich bin mit ihr dann einfach so nach Hamburg gefahren, ganz spontan. Das verstehe ich bis heute nicht, da war ich erst 17 oder so.

Was würdest du tun, wenn du ein Jahr lang bezahlt nicht arbeiten müsstest?
Ganz viel reisen und eine Farm gründen in Griechenland. Ich würde alle Tiere, die ich auf der Straße finde, aufnehmen, sozialisieren und pflegen. Ich möchte außerdem die vielen armen Länder bereisen, von denen wir täglich in den Nachrichten sehen, um mir selbst ein Bild zu machen. Sicher kann ich von den Menschen dort lernen, von der Kultur und dem Leben ohne viel Geld und Möglichkeiten.

Haben deine Tattoos eine besondere Bedeutung für dich? Was sagen sie aus?
Jedes. Ich habe sehr »verrückte« Tattoos, wie meine Kettensäge. Sie steht für eine negative Erfahrung, die ich mit einem Traum verbinde. Mag komisch klingen, aber sie gibt mir Sicherheit. Ansonsten habe ich viele Tattoos, die für meine Familie oder schöne Erinnerungen stehen.

Du warst selbst erst 15 bei deinem ersten Tattoo. Stell dir vor, du hättest eine Tochter. Was würdest du ihr raten, wenn sie in dem Alter auch ein Tattoo möchte?
Nein, das dürfte sie niemals. Ich glaube, ich werde eh ’ne superstrenge Mama, weil ich so viel durch meinen Beruf gesehen habe. Ich werde alles versuchen, damit mein Kind behütet durch die Welt geht und nichts bereuen muss, woran ich Schuld tragen könnte.

Gibt es bei dir denn Tattoos, die du bereust? Wenn ja, willst du sie covern oder
lasern lassen?

Ich habe den Namen von meinem Ex einmal am Hals und einmal am Bein getragen. Am Hals ist es bereits gecovert und am Bein kommt noch was drüber.
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