Stefanie

04.12.2015  |   Bilder: Sacha Leyendecker, www.sacha-leyendecker.com, Visa: Monika Leyendecker
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Stefanie
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»Ich habe düstere Star-Wars-Motive auf dem Arm. Mein Sohn liebt sie!«
28 Jahre, Recklinghausen/Deutschland, Carwrapperin, gelernte Zahnarzthelferin
Gibt es irgendeine Überzeugung, an der du dein Leben ausrichtest?
»Man erntet, was man sät.« Ich möchte das Leben so leben, wie es mir gefällt und gehe meinen eigenen Weg und nicht den Weg, den die Gesellschaft vorgibt.

Was ist für dich Glück?
Glück bedeutet für mich, dass meine Liebsten gesund sind und dass ich, trotz Beruf, viel Zeit mit ihnen verbringen kann.

Was würdest du tun, wenn du ein Jahr lang bezahlt nicht arbeiten müsstest?
Ich würde zusammen mit meiner Familie die USA erkunden und versuchen dort Wurzeln zu schlagen.

Bitte stelle dir vor, du hättest unbegrenzte Macht über die Welt. Was würdest du verändern?
Ich würde die Menschen treffen wollen, die für viel Leid in der Welt verantwortlich sind und ihnen einen Tritt in den Hintern verpassen, damit sie von ihren Plätzen gestoßen werden.

Wann und warum hast du begonnen, dich tätowieren zu lassen?
Als ich 13 Jahre alt war, habe ich mir mein erstes Tattoo stechen lassen, obwohl es mir mein Vater verboten hatte. Ich fand es einfach toll und aufregend.

Das ist extrem früh. Wenn du eine Tochter hättest, dürfte sie das auch in diesem Alter?
Solange sie ihren Berufsweg noch nicht gefunden hat, würde ich ihr nur Tattoos an Stellen erlauben, die man verdecken kann.

Würdest du jemals eine Tätowierung überstechen oder sogar entfernen lassen?
Ich habe den ein oder anderen Unfall auf meiner Haut, würde aber niemals ein Tattoo entfernen oder überstechen lassen. Sie gehören einfach zu mir und machen mich zu dem Menschen,
der ich bin.

Wenn du nur ein einziges deiner Tattoos behalten dürftest, welches wäre es und wieso?
Den Schriftzug »Mama«. Das war das erste Wort, das mein Sohn selbstständig auf meinen Arm geschrieben hat und ich liebe es.

Glaubst du, dass das Leben für Menschen mit Tätowierungen schwieriger ist?
Ich hatte noch nie Probleme aufgrund meines Aussehens. Ich bin, wer ich bin und stehe auch zu 100 Prozent hinter meinem Lebensstil. Wenn ein Tätowierter es schwieriger hat, dann nur, weil er nicht dahinter steht.

Welche Erfahrungen hast du bezüglich deiner Tattoos schon gemacht?
Als positiv empfinde ich es, wenn die ältere Generation offen für Neues ist und Tätowierungen befürwortet. Bisher habe ich nur eine negative Erfahrung gemacht, als mich eine Mutter fragte, ob sich mein Sohn vor mir fürchtet, aufgrund der düsteren Gestalten auf meinem linken Arm. Allerdings sind diese Figuren von »Star Wars« und mein Sohn liebt sie.

Wenn du unbegrenzte Möglichkeiten hättest und von dem Tätowierer deiner Wahl tätowiert werden könntest, wie würde dein nächstes Tattoo aussehen?
Ich habe keine speziellen Ideen und würde mich deshalb von Künstlern auf der ganzen Welt inspirieren lassen.

Heißt das, keines deiner Tattoos hat eine besondere Bedeutung für dich?
Meinen rechten Unterarm habe ich mir für meinen Sohn stechen lassen. Ansonsten entscheide ich spontan, welches Motiv ich wähle.

Was möchtest du den Lesern noch mitteilen?
Ich bin sehr selbstkritisch, hatte aber einen tollen Fotografen, der mir das Gefühl gab, dass ich die schönste Frau der Welt bin. Habt Mut und probiert neue und verrückte Dinge im Leben aus!
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Stand:21 November 2018 10:05:30/nude+stories/stefanie_175.html