The Ka

23.05.2017  |   Bilder: Melanie Titus, www.melanietitusphoto.com
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»Glück ist ein voller Tank, eine kurvige Straße an einem heißen Sommer­tag und gute Musik beim Fahren – meine Harley ist mein Tempel«
29, Nova Scotia/Kanada, Fotografin und Shopmanagerin
Wie sieht für dich der ideale Freitag­abend aus?
Das wäre dann wohl eine Ausfahrt mit meiner Harley. Am frühen Abend los, eine lange, kurvige Straße, dann irgendwo einen Zwischenstopp machen und einen Tee trinken, bevor ich zu einer Hütte an irgendeinem See oder am Meer weiterfahren würde. Ich sage immer: Glück ist ein voller Tank, eine kurvige Straße an einem heißen Sommer­tag und gute Musik beim Fahren – meine Harley ist mein Tempel. Perfekt würde der Abend werden, wenn ich dann ein heißes Bad nehmen und mich danach mit einem guten Buch in eine Decke gekuschelt ans offene Feuer setzen könnte. Für das Tüpfelchen auf dem I würde ein Schachtel Pralinen sorgen. Ich liebe Schokolade.

Das klingt, als wären Roadtrips deine große Leidenschaft.
Ich verreise generell gern. Egal ob Road­trips oder im Flugzeug, ich bin sofort dabei, wenn es darum geht, neue Orte kennenzulernen. Ich glaube, die Schönheit der Erde muss man mit eigenen Augen gesehen haben, und ich möchte Städte, Länder und die Natur erfahren. Ich will in der Zukunft unbedingt mehr reisen und die Welt erkunden. Das ist mein großer Traum.

Wie wichtig wäre es dir, dass dein Partner diesen Traum teilt?
Also, ich würde schon jemanden haben wollen, der abenteuerlustig ist, der immer noch mehr sehen und erleben will. Jemanden mit einem guten Herzen, der sich aber seine kindliche Neugier bewahrt hat und immer etwas Neues lernen möchte. Ich mag belesene Männer. Vor allem muss er aber nett, großzügig und einfühlsam sein. Aber an Einfühlsamkeit mangelt es den Menschen leider generell. Wir können uns nicht mehr in andere hineinversetzen. Ich glaube, dass viele Probleme und Kriege auch genau daher rühren. Irgendwie scheinen alle zu denken, dass ihre eigene Vorstellung, ihre eigene Über­zeugung wichtiger und richtiger ist als die anderer. Ständig versuchen wir, uns gegenseitig zu über­trumpfen. Ich glaube, erst wenn wir einen ausge­wogenen Fokus auf die Bedürfnisse der Menschen und der Natur gefunden haben, können wir wirklich glücklich werden.

Leider sind wir aber noch lange nicht so weit, andere als ebenbürtig und gleichberechtigt anzuerkennen, oder?
Stimmt, das fängt schon beim Unterschied zwischen Mann und Frau an. Es gibt immer noch viele Vorbehalte gegen Frauen. Männer sind in vielen Bereichen sehr viel freier. Sei es die Arbeitswelt, die Sexualität, ihr Auftreten. Frauen dagegen müssen sich bei allem, was sie tun, ständig hinterfragen und verurteilen lassen. Es gilt immer noch als »nicht normal«, wenn Frauen die gleichen Dinge tun wie Männer. Aber die Welt ist »nicht normal«, kein Mensch ist »normal«. Jeder hat seinen eigenen Geschmack und persönliche Vorlieben hinsichtlich Normalität, Moral und Schön­heit. Das sieht man auch beim Thema Tätowierungen.

Wie sind deine Erfahrungen damit?
Ich habe es längst aufgegeben zu ver­­suchen, manche Menschen zu ver­stehen. Wenn ich Leute sagen höre: »Wenn meine Tochter so rumlaufen würde wie du, würde ich sie aus meinem Testament streichen«, ist mir das auch viel zu anstrengend. Statt­dessen freue ich mich lieber für jeden Einzelnen, der er selbst sein darf und der dasselbe Glück hat wie ich, nicht nur privat, sondern auch bei der Arbeit auf Ak­zeptanz zu stoßen.

Du arbeitest allerdings auch in einem eher kreativen Umfeld.
Ja, momentan als Shopmanagerin in einem Barber Shop. Und das, obwohl ich davor noch nie Haare geschnitten habe. Ich probiere gerne alle möglichen, ver­­schiedenen Dinge aus, Haupt­sache kreativ. Momentan spiele ich mit dem Ge­dan­ken, wieder auf die Bühne zurück­zukehren. Ich denke an Burlesque oder etwas in der Art. Und dann ist da noch die Fotografie. Das habe ich ja studiert und übe es auch immer noch aus.

Welches ist denn dein kreativstes Tattoo?
Mein kreativstes, wenn man es so nennen will, und gleichzeitig besonderstes Tattoo ist wohl das Porträt meines Hundes, weil es dessen Asche enthält. Am Handgelenk und auf den Rippen habe ich meine Überzeugungen verewigt. Aber nicht alle meine Tattoos sind so bedeutungsschwanger. Viele habe ich einfach nur, weil mir der künstlerische Aspekt dahinter gefallen hat. Ich bin einfach mehr ich selbst, mit Kunst auf meinem Körper.
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Stand:28 February 2020 00:45:31/nude+stories/the+ka_175.html Warning: fopen(cache/514ddee2812f0ef944b824b3056cd7c3.html): failed to open stream: No such file or directory in /var/www/vhosts/tools.huber-verlag.de/httpdocs/files/trunk/Bootstrap3/files/templates/index_template.inc on line 160 Warning: fputs() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/vhosts/tools.huber-verlag.de/httpdocs/files/trunk/Bootstrap3/files/templates/index_template.inc on line 161 Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/vhosts/tools.huber-verlag.de/httpdocs/files/trunk/Bootstrap3/files/templates/index_template.inc on line 162 Warning: chmod(): No such file or directory in /var/www/vhosts/tools.huber-verlag.de/httpdocs/files/trunk/Bootstrap3/files/templates/index_template.inc on line 163